CARMEN, Georges Bizet in der KRYPTA
CARMEN in der KRYPTA, Georges Bizet

 

OPER in der KRYPTA präsentiert:

 

Carmen - Georges Bizet

   

Carmen   Flaka Goranci, Sopran
Don José   Ali Magomedov, Tenor
Micaëla   Olga Czwerwinski, Sopran
Escamillo   Jorge Alberto Martinez, Bassbariton
Remendado   Marco Ascani, Tenor
Frasquita   Mariana Garci-Crespo, Sopran

Mercedes                          Helena Sorokina, Mezzosopran

Ensemble In höchsten Tönen!

 
   
Musikalische Leitung

Ekaterina Nokkert

Regie

Produktion

 

Joel A. Wolcott

Dorothee Stanglmayr

 

Veranstaltungsort: Krypta, Peterskirche, Petersplatz 1, 1010 Wien

 

TERMINE: 31.08. + 11.10. + 16.11.2017

um 19.30 Uhr

Tickets: €39,-  Studenten: €15,-

                          

Georges Bizets Meisterwerk “Carmen” begeistert weltweit das Publikum durch musikalisches Feuer und Temperament. Bizets große Kunst, mit Noten zu verführen, wirkt in den alten Gewölben der KRYPTA sehr emotional, unter die Haut gehend und aufpeitschend. Der besondere Rahmen, die gute Akkustik sowie die Nähe zu den Künstlern ermöglichen ein ganz neues Kennenlernen dieser heißblütigen Oper.

 

 

Mit Flaka Goranci konnte eine Ausnahme-Besetzung als Carmen gewonnen werden. Ihr kostbarer Mezzosopran gepaart mit Temperament und Ausdruck lässt keine musikalischen und szenischen Wünsche offen. Ali Magomedov als Don José gehört derzeit zu den gefragtesten jungen Tenören. Seine Strahlkraft und darstellerische Qualität ergänzt die beiden Hauptrollen ideal. Juri Hasegawa in der Rolle der Micaëla feierte hier bereits als Mimi in “La Bohème” große Erfolge und ist ein Publikumsliebling. Jorge Alberto Martinez als Escamillo präsentiert sich hier in seiner Paraderolle. 

 

OPER in der KRYPTA bietet hautnahen Operngenuss. Die Künstler spielen szenisch in Kostümen mit Theaterbeleuchtung direkt vor und zwischen ihrem Publikum. Bühne und Zuschauerraum sind eine Ebene. Die Werke werden nur minimal gekürzt (ohne Chor) und vom Steinway-Flügel mit starkem Fokus auf die großen Stimmen begleitet.

 

Für Einsteiger wie Kenner ist OPER in der KRYPTA gleichermaßen spannend. Durch die faszinierende Nähe zur Bühne entsteht ein Energieaustausch, der beide Seiten berührt. Zu erleben, wie kraftvoll und intensiv die Sängerinnen und Sänger ihre Kunst direkt vor einem zeigen, hinterlässt tiefe Eindrücke und ist unvergesslich.

 

Als kleinstes, aber sehr feines, Operntheater Österreichs etabliert, bestechen die Vorstellungen in der KRYPTA durch ihre Direktheit, die hohe Qualität und natürlich durch den ungewöhnlichen Spielort. Tief unter der Wiener Peterskirche gelegen, bietet der intime Saal persönliches Erleben, wie sonst kaum ein anderes Theater.

 

Zu jeder Jahreszeit ist die KRYPTA angenehm temperiert. 

 

TICKETS

Tickets können auch unter 0680-318 33 11 reserviert und an der Abendkasse gegen Barzahlung abgeholt werden.


Handlung:

 

Erster Akt

Soldaten einer Militärwache langweilen sich auf einem Platz in Sevilla in der Nähe der Zigarettenfabrik. Das Dorfmädchen Micaëla fragt sie nach Don José, der erst nach der Wachablösung zurück ist. Den anzüglichen Soldaten aus dem Weg gehend, zieht sie sich lieber zurück.

Nach der Wachablösung erfährt Don José von dem Mädchen. Er vermutet sofort Micaëla, die als Waise von seiner Mutter aufgenommen worden war.

Als die Pausenglocke läutet, strömen die Arbeiterinnen auf den Platz und schäkern mit den anwesenden Männern. Carmen wirft Don José auffordernd eine Blüte zu, doch dieser beachtet sie nicht weiter.

 

Nachdem die Arbeiterinnen wieder zurück in der Fabrik sind, kehrt Micaëla zurück. Sie überbringt einen Brief der Mutter und deren Kuss. Don José entscheidet sich, nach dem Willen seiner Mutter zu handeln und Micaëla zu heiraten.

 

Etwas später verletzt Carmen bei einem Streit eine Frau mit dem Messer. Da sie sich über das Verhör und die Soldaten lustig macht, soll Don José sie unter Arrest stellen.

 

Doch die verführerische Carmen überredet Don José, sie entkommen zu lassen. Als Dank will sie ihn in Lillas Pastias Schänke treffen und für ihn tanzen. Don José löst schließlich verzaubert ihre Fesseln, was ihm selbst nun Arrest als Strafe einbringt.

 

 

Zweiter Akt

In Lillas Pastias Schänke erfährt Carmen, dass Don José arretiert war und nun nach vier Wochen wieder auf freiem Fuß ist.

Als der berühmte Stierkämpfer Escamillo eintritt, wirbt er sofort um die begehrenswerte Carmen. Diese jedoch denkt nur an Don José und verweigert auch den gemeinsamen Diebeszug mit den Schmugglern, um auf ihn zu warten.

 

Endlich kommt Don José, um sie zu treffen. Carmen tanzt und singt nur für ihn. Da ertönt der zum Appell mahnende Zapfenstreich. Als er pflichtbewusst aufbrechen will, macht sie sich über ihn lustig. Don José versichert Carmen seine Liebe, doch Ihr Angebot, Schmuggler zu werden und mit ihr ein ungebundenes Leben zu führen, lehnt er ab. Als Leutnant Zuniga jedoch die Schänke betritt, löst dessen Gegenwart Eifersucht in ihm aus, da dieser sich bereits zuvor für Carmen interessierte. Es entwickelt sich ein handfester Streit, bis Schmuggler und Zigeuner den Leutnant überwältigen und fesseln. Es kommt zur Auseinandersetzung mit handgreiflichen Folgen. Jetzt hat das Schicksal entschieden, Don José kann nicht mehr zurück. Er zieht mit den Schmugglern in die Berge.

 

 

Dritter Akt

Im Schmugglerlager im Gebirge wird beschlossen, die Beute unbemerkt in die Stadt zu transportieren. Carmen hat bereits genug von Don José und ist seiner überdrüssig. Erfolglos versucht er, sie wieder für sich zu gewinnen.

 

Carmen, Mercédès und Frasquita befragen ihre Karten nach der Zukunft. Doch für Carmen kommt immerwährend nur das Symbol des Todes.

Nach dem Plan der Schmuggler sollen die Frauen das Wachpersonal mit ihren Verführungskünsten ablenken, damit die Waren unbemerkt über die Grenze gebracht werden können. Da entflammt Don Josés Eifersucht erneut. Die anderen beschließen, er solle die restlichen Waren im Versteck bewachen.

Da findet Micaëla ihn in der Felsenschlucht. Die unheimliche Gegend flößt ihr Angst ein. Als auch Escamillo erscheint, versteckt sie sich, bevor sie sich zu erkennen gibt.

 

Escamillo erzählt Don José von seiner Liebe zu Carmen, was zu einem Kampf führt. Die zurückgekehrte Carmen verhindert den Tod des Torreros. Dieser lädt sie und ihre Begleiter zu seinem nächsten Stierkampf nach Sevilla ein. Als der verzweifelte Don José sie warnt, zeigt sich Carmen wenig beeindruckt.

Die Schmuggler entdecken Micaëla in ihrem Versteck. Sie bittet Don José, mit ihr zur Mutter zu reisen, doch er winkt ab. Als sie ihm jedoch eröffnet, sie läge im Sterben und es wäre ihr letzter Wunsch, ihn zu sehen, ändert er seine Meinung, erklärt aber Carmen nachdrücklich, sie würden einander bald wiedersehen.  

 

 

Vierter Akt

Escamillos Auftritt in Sevilla ist ein großer Erfolg. Vergeblich warnt Frasquita Carmen vor dem in der Menge versteckten Don José. Als das Volk in die Arena zieht, bleiben Carmen und Don José alleine auf dem Platz zurück.

 

Seine große Liebe bedeute ihr nichts, sie liebe ihn nicht mehr, wirft sie ihm entgegen. Ihre Freiheit sei ihr wichtiger und keiner Fremder Wille werde sie davon abhalten. Ein letztes Mal versucht Don José sie zu überzeugen, doch Carmen wirft ihr den Ring, den sie einst von ihm erhielt, vor die Füße. Da ersticht er sie und hält die sterbende Carmen in seinen Armen. Verzweifelt klammert er sich noch an den Leichnam, als die Menge zurückkehrt. Er gesteht den Mord an der Geliebten und stellt sich.