LE NOZZE DI FIGARO, W.A.Mozart in der Krypta
LE NOZZE DI FIGARO, W.A.Mozart

 

OPER in der KRYPTA präsentiert Da Ponte:

 

Le nozze di Figaro

Wolfgang Amadeus Mozart

   

Conte Christopher M. Kelley
Contessa Magdalena Renwart
Susanna Cinzia Zanovello
Figaro Jorge Alberto Martinez
Bartolo/Antonio Florian Pejrimovsky
Marcellina Maida Karisik
Cherubino Evgeniya Majewskaya
Barbarina Mariana Garci-Crespo
Don Basilio/Curzio Matthias Spielvogel
Kinderchor In höchsten Tönen!
   
Musikalische Leitung Ekaterina Nokkert
Regie Joel A Wolcott
Produktion Dorothée Stanglmayr

 

Veranstaltungsort: Krypta, Peterskirche, Petersplatz 1, 1010 Wien  

  

 TERMINE:

                    05.04.  um 19.00 Uhr

                    12.04.  um 19.00 Uhr

                   

Tickets: €46,-  Studenten: €20,-

 

Dauer 180 Minuten, eine Pause. Abendkasse 30 Minuten vor Beginn

 

OPER in der KRYPTA bietet hautnahen Operngenuss mit dieser herausragenden-Bearbeitung von “Le nozze di Figaro”. Ohne Striche wird das gesamte Werk in handverlesener Besetzung original präsentiert. Die international renommierten Künstler spielen und singen ohne Trennung unmittelbar vor und zwischen ihrem Publikum.

 

Die Krypta mit ihren exklusiven 80 Sitzplätzen erweist sich als idealer Spielort für Mozart. Bühne und Zuschauerraum sind auf einer Ebene. Mit Theaterlicht und Requisiten wird das Werk mit Klavierbegleitung präsentiert. So bleibt der Fokus auf den großen Stimmen und ermöglicht tiefe Einblicke in die Komposition. 

 

Für Einsteiger wie Kenner ist “OPER in der KRYPTA” gleichermaßen geeignet. Durch die faszinierende Nähe zu den Künstlern entsteht ein Energieaustausch, der beide Seiten nachhaltig berührt. 

 

Als kleinstes, aber sehr feines, Operntheater Österreichs etabliert, bestechen die Vorstellungen in der KRYPTA durch ihre Direktheit, die hohe Qualität und natürlich durch den ungewöhnlichen Spielort. Tief unter der Wiener Peterskirche gelegen, bietet der intime Saal persönliches Erleben, wie sonst kaum ein anderes Theater. Zu jeder Jahreszeit ist die KRYPTA angenehm temperiert. 

 

Fotos:    (c)  Marcus Haimerl  +  In höchsten Tönen!

TICKETS

Tickets können auch unter 0680-318 33 11 reserviert und an der Abendkasse gegen Barzahlung abgeholt werden.


Handlung:

 

Erster Akt 

Figaro, Diener des Grafen Almaviva, vermisst den Raum, den er nach der Hochzeit mit Susanna bewohnen will. Er liegt direkt neben dem des Grafen, der offiziell auf sein Recht der ersten Nacht mit Figaros Braut verzichtet. Susanna berichtet ihrem Bräutigam, der Graf habe ihr gegenüber aber unlautere Absichten. Figaro will dies vereiteln.

 

Einst hatte er sich von der ältlichen Haushälterin Marcellina Geld geliehen gegen das Versprechen, sie zu ehelichen, wenn er es nicht zurückzahlt. Bartolo, ein Arzt aus Sevilla, soll nun Marcellinas Klage gegen Figaro formulieren, um dessen Hochzeit mit Susanna zu verhindern. Doch Bartolo hat selbst eine offene Rechnung mit Figaro, der einst dem Grafen half, sein Mündel Rosina, die jetzige Gräfin, zu entführen. Zwischen Susanna und Marcellina entspinnt sich ein heftiger Streit, bis Marcellina wütend die Szene verlässt.

 

Der Page Cherubino wurde vom Grafen entlassen, weil er mit Barbarina, der Tochter des Gärtners, erwischt wurde. Er bittet Susanna um Hilfe. Als der Graf das Zimmer betritt, versteckt sich Cherubino auf einem Sessel unter einem Kleid Susannas. Almaviva macht Susanna schöne Augen. Als plötzlich Basilio, der Musiklehrer der Gräfin, erscheint, muss auch Almaviva sich verstecken. Basilio beschwert sich wohl wissend um die Anwesenheit des Grafen laut über das unziemliche Verhalten des Pagen der Gräfin und Susanna gegenüber. Da springt der Graf wütend auf und entdeckt Cherubino. Zur Strafe will er ihn in ein Regiment stecken.

Da erscheint Figaro, der auf die Erlaubnis zur raschen Vermählung hofft. Almaviva aber will Barbarina für die Klage mehr Zeit verschaffen, in dem er ein großes Fest in Aussicht stellt, was einiger Vorbereitung bedarf.

 

 

Zweiter Akt

Figaro plant, den Grafen zu bloß zu stellen und weiht die Gräfin und Susanna in seine Ränkeschmiede ein. Er spielt über Basilio Almaviva einen Brief zu, der ein angebliches Rendezvous seiner Frau aufdeckt. Zeitgleich soll Susanna den Grafen zum Stelldichein bestellen. Statt der Gattin soll dann der als Frau verkleidete Cherubino erscheinen. Die Gräfin „ertappt“ beide und wird so ihren Ehemann beschämen. Cherubino willigt ein, denn er verehrt die Gräfin.

 

Zurück von der Jagd, dringt der Graf wutentbrannt in das Gemach seiner Frau ein. Der anwesende Cherubino entwischt in den Ankleideraum. Als der eifersüchtige Graf Geräusche hört, besorgt er Werkzeuge zum Aufbrechen des Kabinetts. Schnell schlüpft Susanna in den Ankleideraum und befreit Cherubino, der mit einem waghalsigen Sprung in den Garten flüchtet. Der zornige Graf findet schließlich zu seinem großen Erstaunen Susanna und muss seine Frau um Verzeihung bitten. Doch der Gärtner beschwert sich über zertrampelte Blumen durch den Fensterspringer und zeigt das von Cherubino verlorene Offizierspatent vor. Figaro rettet die Situation und behauptet, es stamme von ihm. Cherubino habe es ihm übergeben wegen eines vergessenen Siegels. Als Marcellina dazu kommt und Figaro wegen des gebrochenen Versprechens anklagt, kündigt der Graf eine Untersuchung an.

 

 

Dritter Akt

Susanna stimmt scheinbar einem Treffen mit dem Grafen zu, um das nötige Lösegeld für Marcellina zu erhalten. Dieser aber erkennt durch eine unvorsichtige Bemerkung die wahren Absichten und Ränkeschmiede. Er schäumt vor Zorn! Figaro wird zur Zahlung oder Hochzeit mit Marcellina verurteilt.

 

Da stellt sich heraus, dass Figaro der einst von Räubern entführte uneheliche Sohn von Marcellina und Bartolo ist. Nun kann er die Haushälterin gar nicht ehelichen.

Barbarina überredet Cherubino, als Frau verkleidet mit ihr ins Schloss zu kommen, doch Antonio verrät dem Grafen den Plan. Barbarina bittet Almaviva, Cherubino ehelichen zu dürfen.

 

Jetzt ergreift die Gräfin die Initiative. Sie will mit Susanna beim geplanten abendlichen Stelldichein die Kleider tauschen und selbst dem Gatten als „Susanna“ begegnen.

 

Sie diktiert Susanna ein Briefchen mit dem Ort des Stelldicheins für Almaviva. Als Bestätigung des Empfangs soll der Graf die Nadel zurückschicken, die das Papier zusammenhält.

 

 

Vierter Akt

Wie im Brief gefordert, sendet der Graf Barbarina mit der Nadel zur Gräfin. Barbarina aber verliert sie. Als Figaro von ihr die Bedeutung der Nadel erfährt, schwört er eifersüchtig Rache und verbirgt sich im Garten. Marcellina aber glaubt nicht an Susannas Untreue und will sie warnen.

 

Barbarina erscheint im Garten in Erwartung eines Rendezvous mit Cherubino und versteckt sich ebenfalls.

 

Verschleiert treffen die Gräfin und Susanna im Garten ein. Marcellina kommt hinzu und berichtet, dass Figaro sie beobachtet. Sie betritt den Pavillon, in dem sich bereits Barbarina befindet. Susanna versteckt sich, um das „Rendezvous“ mit dem Grafen zu belauschen. Sie besingt die Ungeduld, mit der sie auf den Geliebten wartet. Figaro aber glaubt, ihr auf die Schliche zu kommen.

 

Nun erscheint die Gräfin in Susannas Kleid. Cherubino meint Susanna vor sich zu haben und versucht sie zu küssen. Da eilt der Graf dazwischen, so dass Cherubino ihn küsst. Der Graf schlägt nach ihm, trifft aber unabsichtlich den lauschenden Figaro. Cherubino und Figaro verschwinden.

 

Almaviva trifft auf die vermeintliche „Susanna“ und steckt ihr einen Ring an den Finger. Figaro ist sich sicher, seine Braut nun endlich mit dem Grafen zu erwischen. Da kommt Susanna im Kleid der Gräfin hinzu. Figaro erkennt sie sofort an der Stimme. Er beschließt, die Komödie mitzuspielen und behandelt sie, wie die Gräfin. Da ohrfeigt ihn die eifersüchtige Susanna. Doch schnell schließen sie Frieden. Figaro will weitersehen, wie das Theater endet.

 

Der hinzukommende Graf singt vor seiner vermeintlichen Gräfin auf die Knie und versichert ihr seine Liebe. Doch auf einmal wird durch das Erkennen der Personen alles klar.

 

Zerknirscht entschuldigt Almaviva sich bei seiner Frau, welche ihm verzeiht. Figaros Hochzeit steht nun nichts mehr im Wege.