NORMA, Vincenzo Bellini in der Krypta
NORMA, Vincenzo Bellini

 

OPER in der KRYPTA präsentiert:

 

NORMA - Vincenzo Bellini

  

Norma Cathrin Chytil, Sopran
Adalgisa Celia Sotomayor, Mezzosopran
Pollione Sergio Tallo-Torres, Tenor
Oroveso Il Hong, Bass
Musikalische Leitung Igor Horvat

 

 

TERMINE: 05.10.2017 * 18.01.2018   um 19.30 Uhr

TICKETS: €39,-  Studenten: €15,-

 

Veranstaltungsort: Krypta, Peterskirche, Petersplatz 1, 1010 Wien

  

                        

Vincenzo Bellinis Meisterwerk “Norma” berührt mit seiner Tragik und der melancholischen Melodik. Vor allem berühmt für die große Arie der Norma “Casta Diva”, entführt diese fordernde Belcanto-Oper ins Gallien im ersten Jahrhundert vor Christus. Die alten Gewölbe der KRYPTA verstärken die Wirkung des Ausnahme-Werkes und bilden einen faszinierenden Rahmen.

 

OPER in der KRYPTA bietet hautnahen Operngenuss. International renommierte Künstler singen und spielen szenisch in Kostümen mit Theaterbeleuchtung direkt vor und zwischen ihrem Publikum. Bühne und Zuschauerraum sind eine Ebene. Die Werke werden nur minimal gekürzt (ohne Chor) und vom Steinway-Flügel mit starkem Fokus auf die großen Stimmen begleitet.

 

Für Einsteiger wie Kenner ist OPER in der KRYPTA gleichermaßen spannend. Durch die faszinierende Nähe zu den Künstlern entsteht ein Energieaustausch, der beide Seiten berührt. Zu erleben, wie kraftvoll und intensiv die Sängerinnen und Sänger ihre Kunst direkt vor einem zeigen, hinterlässt tiefe Eindrücke und ist unvergesslich.

 

 

Als kleinstes, aber sehr feines, Operntheater Österreichs etabliert, bestechen die Vorstellungen in der KRYPTA durch ihre Direktheit, die hohe Qualität und natürlich durch den ungewöhnlichen Spielort. Tief unter der Wiener Peterskirche gelegen, bietet der intime Saal persönliches Erleben, wie sonst kaum ein anderes Theater. Zu jeder Jahreszeit ist die KRYPTA angenehm temperiert. 

 

Lesen Sie dazu eine Kritik von IOCO Kultur im Netz:

IOCO Kritik NORMA - Oper in der KRYPTA
NORMA in der KRYPTA (c) Marcus Haimerl

 

IOCO Kultur im Netz

 

NORMA 

Wien, Peterskirche, Oper in der Krypta – NORMA, IOCO Kritik, 04.04.2017

Norma von Vincenzo Bellini

Libretto von Felice Romani nach Alexandre Soumet 

Von Marcus Haimerl

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Am 30. März 2017 hatte nun Bellinis Oper Norma Premiere in der Krypta unter der Peterskirche im 1. Bezirk in Wien. Die Geschichte der Peterskirche reicht zurück bis in die römische Antike. Der Bau der heutigen Wiener Peterskirche begann 1701 unter Kaiser Leopold I., Fertigstellung und Weihung war 1733. Die Peterskirche war der erste Kuppelbau im barocken Wien. Seit 2014 finden in der Krypta der Peterskirche Opernproduktionen statt.         mehr 

TICKETS

Tickets können auch unter 0680-318 33 11 reserviert und an der Abendkasse gegen Barzahlung abgeholt werden.


Handlung:

 

Erster Akt

Im von den Römern besetzten Gallien warten die gallischen Krieger auf einen Hinweis ihrer Druiden, dass ihre Mondgöttin den Kampf gegen die Invasoren unterstützt. Die Priesterin Norma jedoch verkündet, die Zeit sei noch nicht gekommen. Doch Norma ist innerlich zerrissen. Seit langem ist sie die heimliche Geliebte des Römers Pollione. Zwei gemeinsame Söhne verbinden sie. Doch Pollione hat sich in eine andere Gallierin verliebt, die Novizin Adalgisa. Er plant mit ihr zu fliehen. Als Norma auf beide trifft, schwört sie ihm ewige Rache. 

 

Zweiter Akt

Norma versucht beide Söhne zu töten, doch ihre Mutterliebe verhindert die furchtbare Tat. Sie fordert von Adalgisa, mit Pollione und den Knaben gemeinsam nach Rom zu gehen. Doch Adalgisa will Norma und Pollione wieder zusammenbringen. Pollione verweigert dies und lehnt ab. Verbittert gibt Norma daraufhin das Zeichen zum Kampf gegen die Römer.

 

Durch ein Opfer erhoffen die Gallier sich den Sieg des Kampfes. Sie fangen Pollione, der ihr Heiligtum entehrt hat. Dieser weigert sich, auf Adalgisa zu verzichten, selbst als Norma ihm androht, die gemeinsamen Söhne zu töten und Adalgisa im Feuer zu opfern.

Norma lässt einen Scheiterhaufen errichten. Dieser sei die Strafe für eine Priesterin, die das Keuschheitsgebot gebrochen habe. Nach der Täterin gefragt, befreit sich von ihrem Gewissen und nennt ihren eigenen Namen.

 

Sie überlässt das Wohl ihrer Kinder Oroveso und geht gefasst ihrem Ende entgegen. Überwältigt, und von neuer Liebe entflammt folgt ihr Pollione in den Tod.