Die Fledermaus - Johann Strauss
Die Fledermaus - Johann Strauss

In höchsten Tönen!  Konzertagentur präsentiert: 

 

Operette in der KRYPTA

 

Die Fledermaus

Johann Strauss

Uraufführung 05.04.1874, Theater an der Wien 

 

Ensemble Oper@Tee

 

Gabriel von Eisenstein, Bankier Martin Hulan
Rosalinde, seine Frau   Ellen Halikiopoulos / Isabella Kuess  
Adele, sein Stubenmädel  Elisabeth Jahrmann / Alice Waginger       
Ida, Adeles Schwester         Beate Kortner 
Alfred, ein Sänger  Savva Tikhonov / Hans-Jörg Gaugelhofer
Dr. Falke, ein Notar   Michael Weiland / Andreas Egger   
Blind, Advokat     Christian Graf / Robert Herzl
Frank, Gefängnisdirektor  Philipp Landgraf / Florian Pejrimovsky 
Prinz Orlofsky, ein reicher Privatier  Anna Kargl
Frosch, Gefängniswächter  Christian Graf / Robert Herzl
   
Regie  Max Buchleitner
Regie-Assistenz  Magdalena Punz
Musikalische Leitung  Max Schamschula

 

 

 

TERMINE

28.12.17 um 19.30 Uhr   Ticketpreis: 43,--€, Kinder und Studenten: 25,--€

04.01.18, 19.30 Uhr        Ticketpreis: 43,--€, Kinder und Studenten: 25,--€

06.01.18, 20.00 Uhr        Ticketpreis: 43,--€, Kinder und Studenten: 25,--€

  

31.12.17, 20.00 Uhr        Ticketpreis: 59,--€, Kinder und Studenten: 30,--€

 

Veranstaltungsort: Krypta, Peterskirche, Petersplatz 1, 1010 Wien 

  

 

Das österreichische Operetten-Ensemble Oper@Tee begeistert erneut zum Jahreswechsel mit der “Fledermaus” von Johann Strauß das Publikum in der KRYPTA. Im kleinsten Operntheater des Landes bieten sie vier höchst vergnügliche Vorstellungen mitten im Herzen der Stadt direkt neben dem berühmten Silvesterpfad.

 

Bühne und Zuschauerraum sind auf einer Ebene. In Originalkostümen präsentieren die Spezialisten für österreichische Operette das berühmte Werk mit Klavierbegleitung. So liegt der Fokus auf den schönen Stimmen und ermöglicht neuen Zugang zur Komposition. Gespielt wird unmittelbar vor und zwischen den Gästen.

 

Für Einsteiger wie Kenner ist “OPER in der KRYPTA” gleichermaßen geeignet. Durch die faszinierende Nähe zu den Künstlern entsteht ein immenser Energieaustausch, der beide Seiten gleichermaßen betrifft und unvergessliche Unterhaltung verspricht.

 

Die Vorstellungen von OPER in der KRYPTA bestechen durch ihre Direktheit, die hohe Qualität und natürlich durch den ungewöhnlichen Spielort. Tief unter der Wiener Peterskirche gelegen, bietet der intime Saal persönliches Erleben, wie sonst kaum ein anderes Theater. Zu jeder Jahreszeit ist der helle und freundliche Saal angenehm temperiert. 

 

TICKETS

Tickets können auch unter 0680-318 33 11 reserviert und an der Abendkasse gegen Barzahlung abgeholt werden.


Fotos:       (c)  Roman Eichinger 

Ouvertüre

 

1. Akt

  • Nr. 1, Introduction - "Täubchen, das entflattert ist" (Alfred, Adele)
  • Nr. 1b Duettino - "Ach, ich darf nicht hin zu dir" (Rosalinde, Adele)
  • Nr. 2 Terzett - "Nein, mit solchen Advokaten" (Eisenstein, Rosalinde, Blind)
  • Nr. 3 Duett - "Komm mit mir zum Souper" (Falke, Eisenstein)
  • Nr. 4 Terzett - "So muss allein ich bleiben" (Rosalinde, Adele, Eisenstein)
  • Nr. 5 Finale I - "Trinke, Liebchen, trinke schnell" (Alfred, Rosalinde, Frank)

2. Akt

  • Nr. 6 "Ein Souper heut' uns winkt"
  • Nr. 7 Couplet - "Ich lade gern mir Gäste ein" (Orlofsky)
  • Nr. 8 "Ach, meine Herrn und Damen" / "Mein Herr Marquis" (Orlofsky, Falke, Ida, Adele, Eisenstein)
  • Nr. 9 Duett - "Dieser Anstand, so manierlich" (Eisenstein, Rosalinde)
  • Nr. 10 Csárdás - "Klänge der Heimat" (Rosalinde)
  • Nr. 11 Finale II -"Im Feuerstrom der Reben" (Orlofsky, Eisenstein, Rosalinde, Frank, Falke, Adele, Ida)

3. Akt

  • Nr. 12 Entr'acte
  • Nr. 13 Melodram - "Olga komm her, Ida auch" (Frank)
  • Nr. 14 Couplet - "Spiel' ich die Unschuld vom Lande" (Adele, Ida, Frank)
  • Nr. 15 Terzett - "Ich stehe voll Zagen" (Rosalinde, Alfred, Eisenstein)
  • Nr. 16 Finale III - "O Fledermaus, o Fledermaus" (Eisenstein, Falke, Orlofsky, Adele, Alfred, Rosalinde, Frank, Ida, Blind)

 

Erster Akt

Gabriel von Eisenstein soll die Nacht wegen Beamtenbeleidigung im Gefängnis verbringen. Lieber folgt er dem Rat seines Freundes Falke, sich zuvor noch beim Prinzen Orlofsky zu amüsieren.  Doch Falke verfolgt in Wahrheit andere Pläne. Eisenstein hat ihm einmal einen blamablen Streich gespielt, den es jetzt zu rächen gilt.

 

Als sich Eisenstein zum vermeintlichen Gefängnisaufenthalt verabschiedet, lässt seine Gattin Rosalinde ihn gerne ziehen. Auch dem Stubenmädchen Adele, das darum bittet, eine erkrankte Verwandte aufsuchen zu dürfen, erteilt sie die Erlaubnis, zu gehen. Kaum sind alle aus dem Haus, erscheint schon Rosalindes verflossener Liebhaber Alfred zu einem heimlichen Tête-à-Tête. Die beiden werden aber von Gefängnisdirektor Frank unterbrochen, der Eisenstein ins Gefängnis eskortieren soll. Um das Gesicht zu wahren und Rosalinde nicht zu brüskieren, gibt Alfred sich als deren Gatte aus und lässt sich arretieren.

 

Zweiter Akt

Beim Fest des jungen Prinzen Orlofsky versichert Falke diesem, dass am selben Abend ein böser Scherz auf Kosten Eisensteins stattfinden werde. Prompt erscheint jener und gibt sich als „Marquis Renard“ aus. Die ebenfalls eingeladene Adele wird als Künstlerin Olga vorgestellt. Als Eisenstein ihr vorwirft, sie wäre doch sein Stubenmädchen, weist sie dies mit vorgetäuschter Empörung zurück.

 

Gefängnisdirektor Frank besucht als „Chevalier Chagrin“ die Gesellschaft, und zuletzt findet sich auch noch die maskierte Rosalinde in der Verkleidung einer ungarischen Gräfin ein, da Falke ihr garantierte, dass sie ihren Gatten auf dem Ball antreffen werde. Eisenstein ist von der „unbekannten“ Schönen hingerissen.  Rosalinde jedoch organisiert sich seine Taschenuhr, um ihm später seine Untreue beweisen zu können.

 

In alkoholisierter Stimmung schildert Eisenstein der illustren Runde, wie er Falke einmal bloßstellte, als er ihn am Aschermittwoch betrunken in einer Fledermauskostümierung auf einem Marktplatz aussetzte und dem Spott der Gassenbuben überließ.

 

Dritter Akt

Im Morgengrauen will der ordentlich verkaterte Gefängnisdirektor seinen Dienst antreten. Plötzlich erscheinen Adele und ihre Schwester Ida. Sie sind dem vermeintlichen „Chevalier“ gefolgt und beichten nun, wer sie wirklich sind.  Noch immer im Glauben, einen Mäzen gefunden zu haben, bittet Adele Frank, ihr eine Schauspielausbildung zu finanzieren.

 

Als Eisenstein das Gefängnis betritt, um seine Strafe anzutreten, erfährt er von Frosch, dass er schon am Vorabend arretiert wurde. Der Gefangene entpuppt sich zu Eisensteins Verwunderung als Alfred. Da Rosalinde, welche Alfred im Gefängnis besuchen möchte, auch auftaucht, erkennt Eisenstein die Zusammenhänge.  Sein Zorn verraucht aber schnell, als diese die Taschenuhr präsentiert und ihn an seinen Flirt mit der „ungarischen Gräfin“ erinnert.

 

Am Ende trifft die ganze Ballgesellschaft samt dem Prinzen Orlofsky und Falke im Gefängnis ein und dringt auf Aufklärung: Dies war der infame Racheplan der „Fledermaus“ Falke. Zu guter Letzt verspricht der gut gelaunte Prinz Adele, künftig ihr Mäzen zu sein.